Grosse Teile des heutigen Alltags spielen sich im Internet ab, so auch die Jobsuche. (Bild: iStock)
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Seit einigen Jahren hat sich ein wesentlicher Teil der Job- und Ausbildungssuche ins Internet verlagert. Wer sich richtig präsentiert, kann überzeugen und sich gegenüber anderen Mitbewerbern durchsetzen. Deshalb ist es wichtig, sein Profil zu pflegen.

Das Internet bringt viele Vorteile mit sich, immer mehr Bereiche des beruflichen und privaten Alltags verlagern sich ins World Wide Web. Freundschaften werden im Internet gepflegt, neue Bekanntschaften geknüpft, Nutzer informieren sich über News, das

schier unendliche Unterhaltungsangebot bietet das Passende für jedes Interesse und Plattformen bereiten Raum für Diskussionen. Die jungen Generationen wachsen mit dem Internet auf und sind es gewohnt, viel Zeit im Netz zu verbringen. Neben der Freizeitgestaltung informieren sich Jugendliche im Internet aber auch über Ausbildungs- und Jobangebote – ganz einfach und bequem von zu Hause aus. Diese Entwicklung haben Unternehmen ebenfalls erkannt. Sie setzen immer mehr auf digitale Bewerbungen und beziehen eine Onlinerecherche über mögliche Kandidaten in den Bewerbungsprozess mit ein. Das kann eine grosse Chance für Bewerber sein, aber für manche auch Probleme mit sich bringen.

Sich im Netz richtig präsentieren
Wer aktiv auf der Suche nach einem Beruf oder einer Ausbildung ist, sollte sich bewusst sein, dass das Internet in beide Richtungen funktioniert. Man kann nicht nur selbst Recherchen über Unternehmen anstellen, sondern auch von diesen gefunden werden. Aus diesem Grund sollte das eigene Profil auf den sozialen Netzwerken gepflegt werden. Ein ansprechendes und seriöses Profilfoto ist ein erster wichtiger Schritt. Zudem sollten auch die Angaben über den privaten und beruflichen Werdegang vollständig und ausführlich aufgelistet sein. Je klarer und umfassender das Profil ist, desto besser können sich Unternehmen über eine Person informieren – und das machen sie auch. Viele Ausbildner oder Personalverantwortliche führen eine Onlinerecherche über potenzielle Mitarbeiter durch. Wer also auf seinem Profil unpassende Fotos oder Kommentare hat, sollte vor der Bewerbung seinen Auftritt überarbeiten und anpassen.

Sich verknüpfen und Kontakte pflegen
Wer sein Profil nicht mit anderen teilen möchte, hat bei diversen sozialen Medien die Möglichkeit, in den Privatsphäreeinstellungen die Sichtbarkeit zu beschränken. Jedoch ist das nicht unbedingt sinnvoll. Denn ein weiterer wichtiger Vorteil von Social Media ist, dass Kontakte einfach geknüpft und gepflegt werden können. «Vitamin B» spielt immer noch eine wichtige Rolle im Bewerbungsprozess und nur wer sichtbar und auffindbar ist, kann sich bemerkbar machen.

Facebook ist nach wie vor das grösste soziale Netzwerk im Internet und bietet dementsprechend auch die Möglichkeit, mit potenziellen Arbeitgebern oder Ausbildungsfirmen in Kontakt zu treten. Wer jedoch gezielt nur in Bezug auf den Job auf der Suche nach dem passenden Angebot ist, für den bieten sich Xing und Linkedin an. Beides sind Plattformen zum Netzwerken und zur Verwaltung von Kontakten, speziell beruflichen.

Auf die Unternehmen eingehen
Auch in der heutigen Zeit kann sich jedoch niemand darauf verlassen, dass sich jede Anstellung aus einem Kontakt im Internet ergibt. Etliche Unternehmen setzen nach wie vor auf die klassische Form mit einer schriftlichen Bewerbung und schliessen die ersten Kontaktaufnahme durch das Internet aus. Als Bewerber muss sich deshalb jeder darüber informieren, in welcher Form ein Unternehmen die Bewerbungen bevorzugt und sich danach richten.

Das Internet kann für einen Ausbildungs- oder Jobsuchenden also eine grosse Hilfestellung sein – wenn er sich richtig präsentiert. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt ist die unbegrenzte Reichweite, die ein Profil auf einem sozialen Netzwerk bietet. Auf der anderen Seite sind auch Unternehmen dazu angehalten, sich bestmöglich im Internet zu zeigen. Schliesslich möchten auch sie attraktiv auf die Bewerber wirken.

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