WERBUNG

Wieso sollten Unternehmen auf Influencer-Marketing setzen? Diese und weitere Fragen beantwortet Philipp Martin, CEO und Co-Founder der Liechtensteiner Firma «Reachbird», am ligital-Event.

Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen – besonders in der Kommunikation hat sich bereits vieles verändert», ist sich Philipp Martin, CEO von Reachbird, ­sicher. Durch die Macht der sozialen Medien fände ein Umdenken in den Kommunikations- und Marketingabteilungen der Unternehmen statt. «Auch Influencer-Marketing spielt dabei eine immer wichtigere Rolle», so Martin. Wieso vertrauen Konsumenten in In­fluencer und was sind die Vorteile sowie Herausforderungen für Unternehmen? Diese und weitere Fragen beantwortet er an der Digitalkonferenz «ligital» am 24. Mai in Vaduz.

Influencer in der digitalen Welt

Reachbird ist eine Softwarelösung für Agenturen und Unternehmen, die eine besondere Form von Online-Marketing nutzt, indem sie Brands mit Influencern zusammenbringt. «Die Geschäftsidee entstand während unserer Zeit an der Universität Liechtenstein. Durch einen ersten Businessplan und dadurch, dass wir uns als Gründer an der Uni kennengelernt haben, war der Grundstein gelegt», erzählt Martin. Mithilfe von erfahrenen Unternehmern aus Liechtenstein und Vorarlberg konnte das Modell dann auch ausserhalb der Universität auf- und ausgebaut werden. Reachbird beschäftigt in Liechtenstein und München aktuell 18 Mitarbeiter, welche sich aus IT- und Marketing-Spezialisten zusammensetzen. Hinzu kommen Datenexperten. «Generell konzentrieren wir uns auf Influencer in der digitalen Welt. You­tuber, Instagramer oder Blogger, welche weltweit, aber auch regional aktiv sind. Unser Fokus liegt aktuell auf der D-A-CH-Region und Europa.»

Von Zalando bis ProSieben

Die meisten Reachbird-Kunden kommen aus der D-A-CH-Region, wobei Liechtenstein und die Schweiz Marktführer für datengetriebenes Influencer-Marketing sind. «Die meisten Kunden sind Unternehmen aus dem B2C-Umfeld in jeder Grösse. Vom Start-up bis zum Weltkonzern», erklärt Martin. Direkte Konkurrenten sind andere Plattformen, die im selben Markt aktiv sind, wie Zalando, ProSieben oder Sat 1. «Dies zeigt, dass der Markt auch für grosse Anbieter spannend ist und hier investiert wird», so Martin. Eine Influencer-Kampagne sei dann erfolgreich, wenn Unternehmen eine klare Strategie und Zielsetzung hätten. «Unternehmen müssen eine langfristige Strategie erarbeiten, um die richtigen Ziele mit den richtigen Kampagnen-Modellen zu erreichen», erklärt der CEO von Reachbird. Die meisten Kunden konzentrieren sich auf Kampagnen mit den Zielsetzungen Markenaufmerksamkeit, Verkaufsförderung oder auch Content- Creation. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Erfolgsfaktoren. «Wichtig zu wissen ist, dass Influencer-Marketing zwar ein wichtiges Mittel im Marketing-Mix ist – besonders um junge Zielgruppen zu erreichen. Dennoch ist es kein Allzweckmittel, um alle Zielsetzungen gleichzei-tig zu erreichen», so Martin. Deswegen sei eine klare Strategie umso wichtiger.

Je nach Budgetgrösse des Kunden

Wie viel muss man in seine Kampagne investieren? Was kostet eine Kampagne im Durchschnitt? Hier gebe es keine generellen Durchschnittswerte, so Martin. «Eine Kampagne kann sich von wenigen Hundert Franken bis hin zu sechsstelligen Beträgen bewegen. Je nach Grösse und Budget des Kunden.» Die grössten Fehler sind, ohne Planung und Analyse «einfach mal was mit Influencern» zu machen. «Wie bei jedem anderen Marketing-Kanal auch ist es wichtig, eine klare Strategie zu verfolgen und das Know-how im Markt zu nutzen, um Fehler zu vermeiden», sagt Martin. Am 24. Mai erhalten Interessierte weitere Informationen zum Thema «Digitalisierung in der Kommunikation». Besonders wichtig ist es Martin, den Zuhörern ein Grundverständnis zu geben und aufzuzeigen, wie dieser Trend die Kommunikation verändern wird. «Gleichzeitig möchte ich erklären, wie der Nutzer digitaler Medien tickt und weshalb er Influencern vertraut – und dementsprechend, weshalb Unternehmen mit Influencern arbeiten sollten.» Er wird zudem aufzeigen, dass der Begriff Influencer weiter geht als meist vermutet wird und Unternehmen auch in den eigenen Reihen nach Markenbotschaftern Ausschau halten sollten.

WERBUNG

Kommentieren Sie den Artikel

Geben Sie hier bitte Ihren Kommentar ein
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein