Sony setzt mit PS Now verstärkt auf Game-Streaming.
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In der Schweiz können Gamer seit Mitte März den Streamingdienst PS Now nutzen. Liechtenstein bleibt vorerst unerschlossenes Gebiet.

Das Streamen von Filmen, Serien oder Musik hat durch Dienste wie Netflix oder Spotify schon lange Einzug in unseren Alltag gehalten. Im Bereich der Videospiele ist die kontinuierliche Übertragung von Audio- und Videodateien über das Internet vergleichsweise noch wenig verbreitet. Doch das wird sich definitiv ändern, sind viele Experten überzeugt.

Zu den Anbietern, die Game-Streaming an vorderster Front zu mehr Popularität verhelfen wollen, gehört Sony mit seiner Spieleplattform PS Now. Seit dem 15. März gehört die Schweiz zu den bislang zwölf Ländern, in denen der Dienst verfügbar ist. Ebenfalls im Zirkel der Glücklichen: Gamer in Grossbritannien, Irland, Deutschland, Frankreich, Holland, Belgien, Luxemburg, Japan, Kanada und in den USA.

Sony gibt keine Informationen preis

Liechtenstein ist – im Gegensatz zu seinen Nachbarländern – ein weisser Fleck auf der Landkarte, wie Angela Blank, PR-Managerin von Playstation Schweiz, auf Nachfrage bestätigt. Ob Überlegungen bestehen, PS Now auch im Fürstentum zu lancieren und bis wann mit einem allfälligen Start des Streamingangebots gerechnet werden dürfte, ist hingegen nicht zu erfahren. Die Erschliessung weiterer Nationen steht laut Blank zwar ausser Frage. Allerdings gebe Sony derzeit keine Auskunft darüber, «in welcher Reihenfolge welche Länder dazu kommen werden». Das entspreche nicht der Kommunikationsstrategie von Sony Interactive Enterainment Europe.

Sollte die Nutzung von PS Now dereinst auch in Liechtenstein möglich sein, dürfen sich Freunde von Videospielen auf eine grosse Auswahl an Titeln freuen. Schon heute umfasst die Bibliothek des Portals rund 500 für die Playstation-Modelle PS3 und PS4 entwickelte Titel. Der Preis dürfte demjenigen in der Schweiz entsprechen. Dort zahlen Nutzern monatlich 16,95 Franken. Wer ein Abonnement löst, erwirbt damit die Möglichkeit, Spiele nicht länger in physischer Form kaufen oder via Onlinestore herunterladen zu müssen. Statt wie bisher in der Konsole wird das Game auf einem Server des Anbieters Sony ausgeführt. Von dort werden die Bilder per Internet (Mindestbandbreite 5 Mbit/s) auf den Bildschirm des Nutzers übertragen. Besonderer Clou: Eine Playstation-Konsole ist nicht zwingend nötig, um den Streamingdienst in Anspruch zu nehmen. PS Now funktioniert nicht nur auf der PS4 sondern auch auf einem Windows-PC.

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