Finance Forum Liechtenstein (Bild: Daniel Schwendener)
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In seinen Grussworten am Finance Forum kündigte der liechtensteinische Regierungschef Adrian Hasler ein Blockchain-Gesetz an. Die Regierung will damit Geschäftsmodelle rund um Blockchain und digitale Währungen regulatorisch einbinden, um Rechtssicherheit zu schaffen. Laut Hasler sei Liechtenstein damit eines der ersten Länder weltweit, die das Thema gesetzlich regelt.

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Rund 600 Fachleute aus der Finanzbranche nehmen derzeit am Finance Forum Liechtenstein teil. Credit Suisse-Verwaltungsratspräsident Urs Rohner spricht dabei unter anderem über die regulatorischen Herausforderungen für die Branche. Es sei trügerisch zu glauben, dass der Brexit der Schweiz oder Liechtenstein helfen würde. «Unsicherheit hilft unserer Branche nicht.» Vor allem der ungewisse Ausgang der Brexit-Verhandlungen würde es erschweren, sich seriös auf den Brexit vorzubereiten. Des weiteren glaubt der CS-Präsident nicht, dass sich etablierte Banken der bevorstehenden Veränderungen nicht bewusst sind. Die Bank müsse sich die Leitfrage stellen: «Was erwartet der Kunde von einer Bank?»

An einem Panel diskutierten Roland Matt, CEO der Liechtensteinischen Landesbank, Fritz Kaiser, Executive Chairman Kaiser Partner, und Peter Marxer, VR-Präsident Continor Treuhand Anstalt, über die Zukunft des liechtensteinischen Finanzplatzes. Die Altlasten seien bereinigt, sind die Teilnehmer überzeugt. Jetzt gelte es, die anstehenden Regulatorien bestmöglichst zu meistern und neue Kunden zu gewinnen.

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