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Gesundheitsrelevante Informationen müssen dort abrufbar sein, wo sie erwartet werden und zum richtigen Zeitpunkt verfügbar sein. Denn im Gesundheitssektor entscheidet der Faktor Zeit oft über das Wohl des Patienten oder der Patientin. Dies zeigt der Fachbeitrag des labormedizinischen Zentrum Dr Risch (LMZ Dr Risch).

Der Digitalisierungsgrad in Spitälern, Praxen und der privaten Nutzung ist hoch. Die Entwicklung von digitalisierten Informationen schreitet schnell voran und die Funktionsspektren von Informationssystemen im Gesundheitswesen sind komplex. Verfügbarkeit von Werten, Details zu Referenzwerten und verlaufsorientierte Labordaten werden mittlerweile erwartet.

«Wir haben es uns als Laboranbieter zur Aufgabe gemacht, unsere Auftraggeber (Spitäler, Arztpraxen sowie Industrie) digital effektiv und effizient zu unterstützen. Auf unserer Plattform Riportal bündeln wir alle unsere Services online. Dazu gehört auch die elektronische Auftragsübermittlung. Wir bieten zudem mobile Befundübermittlung und Integration ins eigene Kundensystem an», so Dr. Martin Risch, Geschäftsführer des LMZ Dr Risch.

Eine Digitalisierungsstrategie entsteht nicht über Nacht

Die Zielsetzung der Unternehmensgruppe war und ist weiterhin ein Portal für alle Labor-Anwendungen. Und diesem Ziel näherten sie sich sukzessive, Schritt für Schritt mit neuen Applikationen und Anwendungsbereichen. Die Digitalisierungsstrategie ist ein Prozess nachhaltig entwickelter Applikationen und Datenstrukturen vor dem Hintergrund der Bedarfsentwicklung im Gesundheitssektor. „Noch vor wenigen Jahren war die Informatik in unserem Unternehmen mit 8 Mitarbeitern recht überschaubar. Heute zählen über 25 Firstlevel- und Kunden-Supporter, Softwareentwickler, System- und Applikationsspezialisten gruppenweit zur Abteilung. Allein aus dieser Tatsache lässt sich ableiten, wie wichtig aber auch komplex, die Digitalisierung in einem labormedizinischen Unternehmen ist.», führt Dr. Martin Risch weiter aus.

Umfangreiche Daten und komplexe Analysen – für die Kunden unsichtbar

In einem Laboratorium werden sehr viele Daten generiert und das jeden Tag aufs Neue. Mit über 5 Millionen Analyseaufträgen im Jahr auf über 300 Analysegeräten werden derzeit zwei eigene Datacenter unterhalten. Ein Laborinformations-system stellt dabei den Kern des Ganzen dar. Jede Analyse der über zweitausend im Angebot der Laborgruppe LMZ Dr Risch enthaltenen, unterhält jeweils ein umfangreiches Datenset. Dieses ist notwendig, um über ein Gerät bestimmte Analysen und Werte berechnen zu können. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Laborgeräte online vernetzt. Das Resultat ist allein gesehen, nur eine Zahl – ein Bild. Erst im Kontext der dazugehörigen Referenzwerte, Messzeitpunkt und Patientendaten erhält es eine Aussagefähigkeit.
Über das Laborinformationssystem kann zu jeder Zeit der Status einer in Auftrag gegebenen Analyse abgerufen werden. Der Auftrag wird im Probeneingang erfasst und mit einem eineindeutigen Barcode versehen. Über die gesamte Prozessverarbeitungskette werden vernetzt die Aufträge abgearbeitet. Bei derart sensiblen Informationen spielt die Datensicherheit eine sehr wichtige Rolle im Unternehmen. Hierfür wurde unlängst ein neues, hochmodernes Datacenter aufgebaut. Diese Daten werden dort zentral und hochverfügbar gespeichert.

eHealth treibt an

Die Modernisierung zur digitalen Praxis z. B. beim Hausarzt verläuft unterschiedlich schnell. Auch heute gibt es immer noch Praxen, die kein elektronisches Arztinformationssystem unterhalten. Diese Zahl verringert sich jedoch signifikant. Auch vor dem Hintergrund der Abrechnung mit TARMED führt fast kein Weg mehr daran vorbei.

Ein noch grösserer Treiber der Digitalisierung ist jedoch der gesamte Sektor der eHealth-Branche. Hier entstehen durch die Nutzung von Wearables und Telefonen unendlich viele Daten von Patienten, die das Bedürfnis haben, ihren Körper zu analysieren und mehr Informationen über ihre Leistungsfähigkeit und ihren Gesundheitszustand zu erhalten. Dies fördert automatisch den Druck auch auf die gesamte Branche, digitaler zu werden.

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Leiten die LMZ Dr Risch Gruppe in zweiter Generation Dr. med. Martin Risch und Prof. Dr. med. Lorenz Risch
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